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  • Baumaschinen Mobilbagger punkten auf Flughafen

    Mobilbagger Liebherr

    2013 soll mit dem Bau des Terminals 3 an der A5 begonnen werden, dessen erster Abschnitt bis 2017 fertig gestellt sein soll. Somit bleiben Teile des Frankfurter Flughafens eine Großbaustelle. Um den Beginn der Betonarbeiten für die neue Landebahn zu ermöglichen, waren umfangreiche Vorbereitungen wie das Abholzen zahlreicher umliegender Waldflächen notwendig. Erst danach konnten die Baumaschinen anrücken und mit dem Einbau der Betondecke starten. Den Zuschlag für den Bau der 2,8 km langen  Bahn inklusivealler zugehörigen Auslaufzonen, Versorgungsstrecken und der 15 km langen, umlaufenden Perimeter-Route bekam die Firma Bilfinger Berger. Als Fertigstellungstermin der Betonarbeiten wurde der 31.Mai dieses Jahres festgelegt. Bis dahin werden auf einer Gesamtfläche von 250 ha 4,2 Mio. m³ Erdmassen bewegt, 355 000 m³ Beton gegossen (rund 300 m³/h Beton werden auf der Baustelle in einer stationären Mischanlage aufbereitet, um die Beeinträchtigungen der Anlieger durch Transporte zu minimieren), 135 000 m² Asphalt aufgetragen, 30 000 m Kanal gezogen, 16 000 m Schlitzrinnen angelegt, 700 000 m Kabelschutzrohr verlegt und 30 000 m Kanal gezogen. Nach Beendigung dieser Arbeiten verfügt der Rhein-Main-Flughafen über eine Landebahn auf dem neuesten Stand der Technik. Alle Leitungen und Rohre für Information, Kommunikation und Versorgung werden unterhalb der neuen Landebahn verlegt. Die Anbindung an die einige Kilometer entfernt liegende Flugsicherung und den Wetterdienst ist hier genauso wichtig wie die Vernetzung mit den beiden direkt an der Landebahn liegenden Trafostationen für die Stromversorgung. "Alles in allem ist eine derartige Baustelle ein wahres Einsatzparadies für robuste Baumaschinen, von denen Bilfinger Berger hier etliche im Einsatz hat", heißt es. Zeitweise sind auch bis zu zehn JCB-Maschinen im Einsatz, die von dem Vermieter Demco Baumaschinen - Rents - mit Hauptsitz in Netphen angemietet wurden. Mit einem Mietpark von rund 550 Geräten verschiedenster Art ist das Unternehmen  gut für Anforderungen dieser Art gerüstet. Aktuell laufen hier auf der Frankfurter Großbaustelle vier JCB-Mobilbagger - zwei 15-t-JS145W und zwei 18-t-JS175W. "Bewährt im Dauerseinsatz überzeugen diese Geräte im großflächigen Baugebiet mit der Möglichkeit, sie in kürzester Zeit problemlos ohne Tiefladereinsatz flexibel von einem Arbeitsplatz zum nächsten umzusetzen", schreibt der Hersteller. Ausgestattet mit hydraulischen Schnellwechslern und Grabenräumlöffeln finden sie hier Einsatz unter anderem in der Oberflächenbearbeitung, beim Bankettanlegen, Muldenausheben, für den Frostschutzeinbau auf der Landebahn und die Splittauffüllung an den Rändern oder beim Bauen von Einzelrohrgräben. Die kompakten Mobilbagger überzeugen eigenen Angaben zufolge auch durch ihre Wendigkeit und werden von leistungsstarken 92 bzw. 128 kW starken Dieselmotoren mit Turbolader angetrieben.

    Baumaschinen Bagger

    Drei Fahrstufen bieten bis zu Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h hohe Durchzugsleistung und arbeiten auch ohne Abstützung standsicher. Dabei sind die Bagger des englischen Konzerns "leise, zuverlässig, robust und Kraftstoff sparend - ausgestattet mit einem modernen, bedarfsgesteuerten Hydrauliksystem und elektroproportionaler Ansteuerung der Zusatzkreise", wie berichtet wird. In der geräumigen, ergonomischen und komfortablen Kabine hat der Fahrer eine uneingeschränkte Sicht auf das Arbeitsgerät und den gesamten Arbeitsbereich. "Der bequeme Zugang zu Service- und Wartungspunkten ist unübertroffen", wird betont. So verwundert es auch nicht, dass Silvio Barbian, Polier bei Bilfinger Berger, gerade die Gute Innenausstattung der Bagger lobt. Zwei seiner Leute fahren ausschließlich JCB - sie sind eben vom Komfort des Arbeitsplatzes überzeugt. Auch auf den Service des Vertragshändlers Demco JCB Baumaschinen Vetrieb & Service mit Sitz in Köln-Porz könne er sich verlassen. So werden die Inspektionen der angemieteten Maschinen samstags ausgeführt. Auch für Außergewöhnliches ist der Dienstleister gerüstet. So fiel bei einem Bagger an einem Freitagnachmittag ein Dieselpartikelfilter aus. Da habe er in Köln angerufen, und Demco JCB habe das Teil am Wochenende ausgetauscht, so dass die Maschine gleich am Montagmorgen wieder zum Einsatz bereit war.

    Baumaschinen Mobilbagger sind Hydraulikbagger mit Reifen oder Rädern oft sind dies Baugeräte 8 fach bereift.



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  • Komatsu Bagger überzeugt durch Sparsamkeit und Kraft

    "Wir arbeiten in unseren Kieswerken in Priebelsdorf und Wunderstätten oft in Gelände, in dem eine gute Steigfähigkeit gefragt ist, und da ist der PC350LC-8 einfach überragend." Vor allem begeistert ihn die Geschwindigkeit, mit der der Bagger in den Kieswerken seinen Dienst verrichtet. "Er ist deutlich schneller als der Vorgänger , da macht das Arbeiten richtig Spaß." Für ein reaktionsschnelles Ansprechen und höchste Produktivität sind vor allem die Hydraulikhauptkomponenten entscheidend, die Komatsu alle selbst entwickelt und herstellt.

    Komatsu Bagger

    Das elektronische CLSS-Hydrauliksystem (Closed-Load-Sensing-System) ermöglicht die präzise Steuerung einfacher oder kombinierter Bewegungen des Anbaugeräts ohne Leistungsverlust. Komatsu hat bei der Entwicklung des 35-t-Baggers besonderes Augenmerk auf einen effizienten Betrieb gelegt. Dafür sorgt der Kraftstoff sparende 196 kW starke ecot3-Dieselmotor. Für den kann der Fahrer mit dem Power-, Hub-, Hammer-, Anbaugeräte- und Economy-Modus fünf verschiedene Betriebsarten auswählen, um immer die optimale Leistung für die geforderten Aufgaben bereitzustellen. "Das macht sich sehr deutlich beim Dieselverbrauch bemerkbar", hat denn neuen Bagger geleast. Für den Betrieb ergibt sich daraus der vorteil, nach Ablauf der Laufzeit das Modell wieder gegen einen Bagger eintauschen zu können, der dann den neuesten Stand der technischen Entwicklung aufweist. Partner von Jauntaler Kies ist Kuhn Baumaschinen. Besonders von der Beratung und dem Serviceteam ist Elbe positiv beeindruckt. "Wenn die Mitarbeiter hier in Kärnten unterwegs sind, stehen sie bei einem Anruf in der nächsten Stunde auf dem Hof." Sehr gut funktioniert auch die Terminabsprache für die Wartungseinsätze. Sie werden mit Hilfe des bordeigenen Überwachungssystems präzise geplant. Der Komatsu Bagger soll schließlich arbeiten und nicht lange stillstehen. Gerade beim Einsatz in Kieswerken ist ein sicherer und bequemer Arbeitsplatz wichtig. Da zählt jedes Arbeitsplatz wichtig. Da zählt jedes Detail, weiß Komatsu und hat den PC350LC-8 mit einer klimatisierten Überdruckkabine ausgestattet, die das Eindringen von Staub verhindert. Der Fahrer kann den luftgefederten und beheizbaren Sitz sowie die Bedienkonsole in vielfältiger Weise einstellen, um die für ihn bequemste Sitz- und Arbeitsposition zu finden. Der Geräuschpegel im Fahrerhaus liegt auf Pkw-Niveau. Dazu tragen eine geringe Lüfterdrehzahl, der großvolumige Kühler sowie die optimierte Anordnung von Dämmmaterialien bei. Elbe hat den Hydraulikbagger zusätzlich mit einem Schnellwechselsystem ausgerüstet. "Beim Abbau des Materials kommt es immer wieder vor, dass wir den gewachsenen Stein aufbrechen müssen. Dazu setzen wir einen Hydraulikhammer ein. Mit dem Schnellwechsler ist das Umrüsten kein Problem." Abweichend von der Normalausstattung fährt der Bagger jetzt mit 85 Zentimeter breiten Bodenplatten durchs Gelände. "Wir haben festgestellt, dass der Bagger dann auf weichem Untergrund  nicht so leicht einsinkt und einfach besser zu bewegen ist. Das bietet Vorteile, weil wir uns auch auf Abraum bewegen," begründet Elbe die Umrüstung, mit der er "seinen Komatsu PC350L-8" auf die Bedürfnisse im Kieswerk optimal ausgelegt hat.



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  • New Holland Radlader am Flughafen

    New Holland Baumaschinen Radlader Spitzentechnik auf Flughafen eingesetzt.


    Mit donnernden Motoren braust ein Airbus an dem New-Holland-Radlader W190B vorbei. Spitzentechnik hier wie dort am Rhein-Main-Flughafen. Die Fraport AG unternahm einiges, um das Regenwasser-Management zu optimieren. Umfangreiche Baumaßnahmen wurden dafür auf den Weg gebracht. Mit einem Teil davon wurde die Firma Sonntag aus Dörth in Rheinland-Pfalz, ausgeführt durch ihre Niederlassung Bingen, beauftragt. Unter anderem gehörte dazu, für die Ableitung des in den Regenrückhaltebecken E, G und K gespeicherten Niederschlagswassers Druckleitungen zu errichten. Konkret heißt das: insgesamt 6 km im Rohrvortrieb für 1400er- und 1800er-Rohre und etwa 1,8 km im offenen Kanalbau für Rohre von 500 bis 1800 mm. Der Frankfurter Flughafen, 1936 an seinem jetzigen Standort mit dem Flugbetrieb gestartet, hat im Jahr 2009 51 Millionen Passgiere und etwa 1,8 Mio. t Fracht auf den Weg gebracht. Mit insgesamt drei Start- und Landebahnen und einer großen Anzahl von dafür notwendigen Rollbahnen, Gebäuden usw. umfasst das gesamte Flughafengelände heute 21 km². Beschäftigt sind dort über 70 000 Menschen.

    Radlader Baumaschinen

    Die großen versiegelten Flächen müssen natürlich schnell entwässert werden können. Dies geschieht über Schlitzrinnen, kleine Kanäle usw. bis hin zum Hauptsammler, dem Regenwasserrückhaltebecken und letztlich der Einleitung in den Main. Und um dieses Management zu optimieren, baute Sonntag die beschriebenen Leitungen. Der New-Holland-Radlader W190B, mit 17,6 t und einem 167 kW/230 PS starken Motor ausgerüstet, war dabei für viele Aufgaben im Einsatz und eine neue Maschinen im Fuhrpark. Unter anderem musste er Massen bewegen und Baumaterial oder Ausrüstungen transportieren. Die Separationsanlage, die für den Rohrvortrieb im Einsatz  war, hat etwa 5000 m³ Abraum gefördert, der abgefahren wird. Weiterhin muss abgetragenes Material auf Lkw geladen und so zur weiteren Verwendung transportiert werden. Für diese Einsätze ist der W190B mit einer 3,5-m³-Schaufel ausgerüstet. Was dem Fahrer wirklich gut gefällt, ist die Kraft des New-Holland-Radladers (Ausbrechkraft bis 17 500 daN), die eine gute Voraussetzung für schnelle Ladespiele ist. Aber nicht nur das hervorragende Hydrauliksystem erhält Zuspruch, sondern auch das neue A.C.S.-Kühlmodul von New Holland. Es erinnert in seiner Form an einen Würfel, der in der Maschinenmitte angeordnet ist. Die Kühler sind an drei Seiten positioniert.

    Komatsu Radlader

    Das hat den positiven Effekt, dass Platz gespart wird und die Kühlleistung verbessert werden kann. Zudem wurde der Tank für das Hydrauliköl in diese Kühlbox integriert. Das hat zwei positive Effekte: Zum einen sorgt die Position des Tanks weit über den Pumpen für eine höhere Betriebssicherheit, da die Gefahr, dass der Tank beschädigt wird, erheblich geringer ist. Zum anderen ist durch die Positionierung des zentralen Kühlmodus in der Maschinenmitte im hinteren Rahmenbereich deutlich mehr Platz. Dies hat zur Folge, dass der Motor mit allen Komponenten vollständig auf den hinteren Rahmenträger verlagert wurde. Daraus ergibt sich, dass der Gesamtschwerpunkt weiter nach hinten rückt und sich dadurch gleichzeitig die Stabilität bei Ladespielen deutlich erhöht. Der Effekt ist nicht nur eine eindeutig höhere Standsicherheit, sondern dass das Kontergewicht deutlich reduziert werden konnte. Das heißt im Endeffekt weniger totes Gewicht bewegen und dadurch letztlich Sprit sparen. Diese höhere Standsicherheit bedeutet auch, dass die Ladespiele schneller geleistet werden können. Bernd und Marion Sonntag sind die geschäftsführenden Gesellschafter der Unternehmensgruppe Sonntag. Als Werner Gassen ( Niederlassungsleiter  New Holland West) Bernd Sonntag die neue  "Space-Lab"-Kabine des Radlader New Holland W190B zeigte, war er davon wirklich begeistert. Der Innenraum wurde um 13 Prozent vergrößert und die Glasflächen erweitert, so dass eine perfekte Rundumsicht möglich ist. Ein exzellent gefederter Kontursitz kann in allen Achsen frei eingestellt werden. Ein Rops/Fops-Schutz ist integriert. Die Druckkabine gehört zum Standardlieferung. Optional ist auch eine Klimaanlage lieferbar. Viele weitere Details haben Bernd Sonntag bei der Vorführung gut gefallen.


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  • Liebherr Baumaschinen sieht in Vereinigten Staaten Licht am Ende des Tunnels

    Liebherr Baumaschinen auf dem weg nach oben.

    Nach Angaben von Winfried Böhm, Mitglied des Direktoriums der Liebherr-International AG im Schweizer Bulle, sollen beispielsweise allein 34 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren in die Erweiterung und Modernisierung des Werks für die großen Muldenkipper in Newport News im US-Bundesstaat Virginia fließen.

    Liebherr Pipelayer

    Das kündigte er auf einer Presekonferenz auf der Baumaschinenmesse ConExpo in Las Vegas an. Mit dem Geld will der Konzern die Produktionskapazitäten für die Minenmuldenkipper erweitern. Zugleich werden das Ersatzteillager, die Einrichtungen für das Servicetraining und Büros modernisiert. Daneben fließen bedeutende Summen in weitere Projekte, wie Duane Wilder, Präsident von Liebherr Construction Equipment Co. in Newport News/Virginia, erläuterte. Als Beispiel nannte er eine neues Ersatzteillager in Arizona für Kunden im westlichen Teil des Landes. Matthias Donner, Geschäftsführer des Werks in Biberbach, berichtete, dass sich der US-Umsatz bei Baukranen und Mischtechnik im vergangenen Geschäftsjahr sehr verhalten entwickelt habe - wie überhaupt der weltweite Turmdrehkranmarkt stark in den Keller gerutscht ist: "Turmdrehkranindustrie musste seit dem Höhrepunkt 2007 ein Minus von 60 Prozent verkraften, einige sprechen sogar von 70 Prozent." In manchen Ländern sei der Markt faktisch zum Stillstand gekommen. Das habe dazu geführt, dass die Nachfrage in China derzeit so groß sei wie im Rest der Welt. Als besondere Attraktion feierte in Las Vegas der neue Schnelleinsatzkran 81 K seine US-Premiere. Weiterer Anziehungspunkt an Stand: ein Kransimulator für die Schulung von Bedienern. Mit diesem lassen sich gefahrlos schwierige Baustellensituationen üben, was auf der ConExpo zahlreiche Gäste gerne ausprobierten. Auch der Mobilkranmarkt in den Vereinigten Staaten sorgte für einige Sorgenfalten: "Er ist in den vergangenen zwei Jahren dramatisch zurückgegangen", wie Christoph Kleiner als Geschäftsführer des Werks in Ehingen berichtete. Das Segment der All-Terrain-Krane (AT-Krane) habe 2010 den niedrigsten Stand der vergangenen 15 Jahre mit lediglich rund 100 Einheiten erreicht. Zur selben Zeit hätten die Verkäufe von Teleskopaufbaukranen sowie Geländemobilkranen in den Vereinigten Staaten ebenfalls einen historischen Tiefstand erlebt. "Hauptgründe sind die nach wie vor schwierige Situationen für unsere Kunden auf dem Kreditmarkt und der Mangel an ausreichenden finanziellen Mitteln für Projekte fast aller Art", so Kleiner. Als Lichtblick konnte vermeldet werden, dass Liebherr seinen Marktanteil im Mobilkransegment deutlich ausgeweitet hat. Und für 2011 seien die Vorhersagen und Erwartungen der US-Kunden deutlich positiver: "Wir gehen von einem leichten Wachstum aus, auch vor dem Hintergrund angekündigter öffentlicher Infrastrukturprogramme." Die Zahl der Aufträge für Mobilkrane steige gerade. Auf seinem Stand in Las Vegas zeigte diese Sparte zwei Mobil- und zwei Raupenkrane, darunter den 1070-4.2. sowie den LTR 1060. Außerdem hatte der Hersteller ein "Kranrodeo" vorbereitet. Auch Gerhard Frainer, Geschäftsführer der Produktionsstätte für Spezialtiefbaumaschinen und Raupenkrane im österreichischen Nenzing, wusste von einer Trendumkehr zu berichten: Zwar sei in den USA 2010 die Nachfrage nach Raupenkranen weiter gesunken. Doch die Vorhersagen für 2011 fielen aufgrund anstehender Infrastrukturmaßnahmen deutlich erfreulicher aus. Bis Ende März 2011 habe man bereits mit Maschinen wie Hydroseilbaggern, Raupenkranen unter 200 Tonnen Traglast sowie Tiefbaugeräten den Gesamtumsatz von 2010 erreicht. Das Modell LR 1300 sei einer der bestverkauften Raupenkrane und halte in seiner Klasse einen Marktanteil von rund 50 Prozent - Weltweit und in den USA. Auch bei Ramm- und Bohrgeräten sowie bei Spezialtiefbaugeräten verzeichnete man in Nordamerika einen steigenden BEdarf, die Zahl der Aufträge gehe in die Höhe.

    Liebherr

    Seit 1997 betreibt die in Österreich ansässige Sparte eine Niederlassung in Houston/Texas unter der Firmierung Liebherr Nenzing Crane Co. als Zentrale für Vertrieb und Service. Hier arbeiten mittlerweile 25 Personen, rund drei Mal so viel wie noch vor vier Jahren. Ein großes Ersatzteillager erlaubt eine schnelle Auslieferung. Außerdem existiert in Houston ein Trainingszentrum für Kunden. Dem Ableger in Miami soll dieses Jahr ein größeres Gebäude errichtet werden. Duane Wilder, Geschäftsführer der US-Vertriebsgesellschaft für Erdbewegungsmaschinen des Herstellers - Liebherr Construction Equipment Co. -, gab schließlich einen Überblick über den Geschäftsverlauf seines Verantwortungsbereichs. Auch er blickte auf selten erlebte Abwärtstrends zurück: So erreichte der Verkauf von Erdbewegungsmaschinen in den USA 2006 einen Höhepunkt mit knapp 35 000 Einheiten, um 2009 auf 9500 einzubrechen. Immerhin: Im vergangenen Jahr stiegen die Zahlen in diesem Segment auf rund 13 500 . Bei Laderaupen verliefen die Geschäfte ähnlich deprimierend: 2005 wurden etwa 1700 Maschinen dieses Typs in den USA abgesetzt. 2009 schrumpfte dieser Bereich Wilder zufolge auf gerade einmal 100 Einheiten. Vor diesem Hintergrund schlug sich die Liebherr-Tochter 2010 in den Bereichen Erdbewegung und Materialumschlag recht bemerkenswert: Sie erzielte ein Umsatzplus von 25 Prozent. Wie Wilder betonte, sei Liebherr insgesamt gut aufgestellt. Er verwies in diesem Zusammenhang beispielhaft auf die Laderaupen, das Likufix-Schnellwechselsystem sowie auf das Programm für den Materialumschlag. In seinem Vortrag ging der Manager zudem auf die sechste Baggergeneration ein, darunter die Modelle Liebherr R 916/926 C Advanced. In den 40 Jahren auf dem US-Markt hat Liebherr nach den Worten des amerikanischen Managers große Erfolge und große Enttäuschungen erlebt. Eine vergleichbare Entwicklung wie in Europa zu erreichen sei herausfordernder gewesen als gedacht. Das Unternehmen habe sich aber mittlerweile insbesondere in Nischen im Erdbewegungssegment  erfolgreich positioniert. Mit dem Kauf des Herstellers Wiseda Mitte der 90 er  Jahre habe Liebherr eine strategische Entscheidung getroffen und seine Produktplatte auf die Gewinnungstechnik ausgeweitet. Seitdem sei in das Werk in Newport News viel Geld geflossen. Hier befindet sich neben der US-Zentrale für etliche Liebherr-Sparten auch das Hauptersatzteillager.


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  • JCB Baumaschinen Auf ConExpo 13 neue Maschinen vorgestellt

    Baumaschinen Messe Conexpo USA

    Mit 13 Neuheiten wartete der britische Baumaschinenkonzern JCB auf der ConExpo in Las Vegas auf. Dazu zählten die ersten Modelle einer frisch entwickelten Reihe von insgesamt 18 Kompakt- und Radladern (Skidsteers), entwickelt und gefertigt in der nordamerikanische Zentrale in Savannah/Georgia. Außerdem waren an neuen Produkten der geländegängige 4,5-Tonnen-Stapler 950, der Baggerlader 1CXeinschließlich einer Kettenvariante, das 4X4-Nutzfahrzeug Workmax 800 D und der für den amerikanischen Markt entwickelte Teleskoplader 512-56 auf der Messe zu sehen. Im vergangenen Jahr hat der Konzern 51600 Maschinen verkauft - deutlich weniger als 72 000 vor der Rezession im Jahr 2007, aber auch deutlich mehr als die 36 000 Einheiten 2009. Eigenen Angaben zufolge konnte JCB seine Position als weltweite Nummer 1 bei Baggerladern und Teleskopen behaupten - und das bei jeweils gesteigerten Marktanteilen von 45 beziehungsweise 28 Prozent. Gleichzeitig kltterte nach Angaben von Deputy Chariman John Patterson der Umsatz 2010 auf rund 2,3 Milliarden Euro im Vergleich zu 1,5 Milliarden 2009 - das entspricht einem Plus von knapp 50 Prozent. "Auch in den schwierigen Jahren 2008 und 2009 haben wir nie Geld verloren", unterstrich er auf einer Pressekonferenz während der Messe. Was den Absatz von Baumaschinen allgemein angeht, lief es nach Pattersons Angaben im vergangenen Jahr für alle Produzenten insbesondere in Russland außergewöhnlich gut: Dort schoss der Markt um 165 Prozent nach oben. Über weitere bemerkenswerte Steigerungsraten freute sich die Branche in Brasilien (plus 65 Prozent), China (plus 61 Prozent) und Indien (plus 53 Prozent). Den Zuwachs im Baumaschinenbereich in Nordamerika von 19 Prozent erklärte Patterson vor allem mit einer Belebung des Mietgeschäfts. In Europa sieht es im Vergleich dazu eher trist aus: Großbritannien verzeichnete ihm zufolge einen Anstieg von neun Prozent, Spanien von vier und Zentraleuropa von gerade einmal zwei Prozent. Patterson betonte, dass JCB insgesamt sehr gut dastehe. Denn nicht nur bei Baggerladern und Teleskopen hat der Konzern seine Marktanteile ausgeweitet. Auch bei Hydraulikbaggern ging es aufwärts: In einer vor einigen Jahren eigens errichteten Fabrik in England kann das Unternehmen 8000 Maschinen im Jahr produzieren. Das entsprechende Werk in Indien schafft bis zu 5000 Einheiten jährlich. Diese werden dringend benötigt, kletterte doch dort in diesem Segment der Absatz 2010 um 43 Prozent nach oben. Woanders sieht es ähnlich aus. In Brasilien wuchs der Bedarf an Hydraulikbaggern laut Patterson sogar um 65 Prozent, der für Baggerlader um 47 Prozent. In China ging es auf dem Baggermarkt im vergangenen Jahr gar um 80 Prozent nach oben. JCB produziert bereits in Schanghai, nun soll das chinesische Vertriebsnetz mit derzeit 27 Händlern samt 106 Niederlassungen ausgeweitet werden. Der britische Konzern wies auf der Baumaschinenmesse in Las Vegas auf eine Reihe von Großinvestitionen hin. So steckt er derzeit 72,5 Millionen Euro in ein neues Werk in Brasilien zur Produktion von bis zu 2500 Kettenbaggern und 5000 Baggerladern jährlich. Die mehr als 32 000 Quadratmeter große Fabrik wird in Sorocaba errichtet, Einige Kilometer von den bestehenden Produktionsstätten entfernt. Das Unternehmen fertigt hier bereits seit 2001 Baggerlader - bis zu 100 Einheiten täglich sind möglich - und seit 2010 Bagger. In Indien entstand kürzlich für 24,5 Millionen Euro ein neues Motorenwerk. Sie werden für die dort montierten Maschinen wie Baggerlader benötigt. Die Motoren entsprechen der Abgasnorm Bharat Stage 3. "Die Inder profitieren nun zum ersten Mal von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit unseres Weltrekordmotors Dieselmax", hieß es. Bislang wurden diese ausschließlich im britischen Werk in Derbyshire gefertigt. Der Subkontinent, auf dem der Hersteller seit 30 Jahren aktiv ist, hat sich für JCB mittlerweile zum wichtigsten Markt entwickelt. 2010 etwa verkaufte das Unternehmen in Indien über 53 Händler mit 370 Niederlassungen rund 21 000 Maschinen - "ein Rekord", wie Patterson berichtete. Im Baggerladerbereich sei man dort Marktführer. Zudem investiert der Konzern rund 22 Millionen Euro in den Ausbau seiner globalen Infrastruktur. So wird er im September sein 16. Ersatzteillager in Prag für den zentraleuropäischen und polnischen Markt eröffnen. Bereits in Betrieb genommen wurden die Warenlager in Dubai für den Mittleren Osten und Nordostafrika sowie im kalifornischen Fontana für die Händler und Kunden an der Westküste, das auch kanadische und mexikanische Partner unterstützt. Seit immerhin 40 Jahren ist JCB in Nordamerika präsent: Damals begann es mit einem Verkaufsbüro in Baltimore. Der Hersteller hat seitdem auf dem Kontinent mehr als 100 000 Maschinen abgesetzt. 85 Händler mit 250 Niederlassungen stellen mittlerweile die Präsenz sicher. Ein entscheidender Schritt war 2000 die Eröffnung der Fabrik in Savannah. Tim Brunhope, beim britischen Konzern unter anderem für die Produktentwicklung zuständig, betonte in seinem Vertrag auf der Pressekonferenz, dass für den Hersteller ökologische Aspekte eine bedeutende Rolle spielten. Das Unternehmen betrachtet sich als führend bei der Entwicklung kraftsotffarmer Baumaschinen Bagger Maschinen. Der Redner verwies auf einen kürzlich eingeführten Baggerlader, der mit 16 Prozent weniger Treibstoff auskommen soll. Auch sonst geht es sparsam zu, wie er versicherte: Die neue Kompaktbaggergeneration verbraucht eigenen Angaben zufolge ebenfalls bis zu 16 Prozent Kraftstoff weniger im Vergleich zum härtesten Wettbewerber. Auch der hauseigene Motor Ecomax T4, der nach Interim Tier 4 entwickelt wurde, punktet demzufolge mit zehn Prozent weniger Verbrauch.


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