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Neuste Generation gibt es in Sonderlackierung

Statische Verdichtungswalzen gelten als die ältesten bekannten Verdichtungsmaschinen überhaupt. Im Jahre 1970 gelang es Rammax eigenen Angaben zufolge, mit der ersten hydrostatischen Grabenwalze eine neue Ära einzuleiten. RW-Walzen übernahmen demnach innerhalb kürzester Zeit eine unangefochtene Schlüsselstellung im Tief- und Straßenbau, die sie bis heute verteidigen. Ihre kompakte Bauweise, der robuste, hydrostatische Antrieb, ein leistungsstarker Dieselmotor und die hohe Manövrierfähigkeit auf engem Raum bilden nach wie vor Basis einer weltweiten Erfolgsgeschichte. Die Grundidee für das Konzept "Grabenwalze" basierte auf den anbindigen bis bindigen Böden rund um Metzingen in Baden-Württemberg. Es galt, den nach wie vor kostspieligen Bodenaustausch zu verhindern und dafür parallel zu Vibrationsplatten und kleinen Glattbandagenwalzen eine Maschine zu generieren, die unter diesen widrigen Verhältnissen erstklassige Verdichtungsarbeit lieferte. Notwendig war dafür eine möglichst hohe Verdichtungsenergie, die zusätzlich durch den Kneteffekt der vier Schaffußbandagen noch unterstützt wurde. Weitere wichtige Entwicklungsschritte waren der Elektrostart über eine rüttelfeste Batterie und daraus resultierend Steuerungsmöglichkeiten im sicheren Abstand zur Maschine oder vom Grabenrand aus.
Die neuste Generation der Rammax-Grabenwalzen, die 1515-MI, steht als "Limited Edition" im Mittelpunkt der Jubiläumsaktivitäten. Zu besonderen Konditionen werden noch bis zu 30. September 444 Maschinen in Sonderlackierung angeboten. Das Modell ist eine Weiterentwicklung der RW 1504. Technik, "Bedienerfreundlichkeit, Sicherheit und Ausstattung überzeugen selbst unter härtesten Bedingungen", wird betont. Für die notwendige Kraft sorgt ein luftgekühlter Hatz-Zweizylinder-Dieselmotor mit 13,4 kW (18,5 PS) Leistung. Rammax verweist hier vor allem auf die Geräuschreduzierung durch ein komplett neu konzipiertes Abgassystem. Die erzielte Minderung um 4dB (A) entspricht mehr als einer Halbierung der bisherigen Lautstärke. Eine leistungsstarke Infrarotfernbedienung übermittelt übermittelt sämtliche wichtigen Befehle - ein ständiger Sichtkontakt ist notwendig.
"Die solarbetriebene Infrarot-Fernbedienung ist im Gegensatz zu anderen Produkten immer einsatzbereit - das lästige Aufladen von Batterien entfällt", berichtet der Hersteller. Hohe Sicherheit, keine Belästigung durch Lärm und Abgase oder Belastungen durch Hand-Arm-Vibrationen sind die wichtigsten Vorteile. Alternativ ist die 1515-MI auch direkt über manuelle Bedienhebel steuerbar. Sie sind unter einer abschließbaren Abdeckung angebracht. Für die notwendige Sicherheit sorgt ein Abschaltbügel, der für den Transport abgeklappt und arretiert werden kann. Die vier hydraulischen Antriebe in den Bandagen gestatten nach dem Prinzip der Panzersteuerung eine feinfühlige Lenkung - selbst ein Drehen auf der Stelle ist möglich. "Pro Bandage gewährleistet ein Planeten-Untersetzungsgetriebe maximale Kraftübertragung bei hoher Lebensdauer", heißt es. Der zentral positionierte Erreger erzeugt 86 kN Zentrifugalkraft, die unmittelbar über die Bandagen in den Boden eingeleitet werden.


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