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Zwei weitere Muldenkipper erweitern den Fuhrpark

Unter Beisein zahlreicher Festgäste konnte kürzlich Stefan Kuhn von Kuhn-Baumaschinen zwei neue Komatsu-Muldenkipper des Typs HD785-7 an die VA Erzberg übergeben. Die Zahl der eingesetzten Komatsu-Muldenkipper ist seit dem Jahr 2000 auf neun angewachsen. Die Erzproduktion läuft für die VA Erzberg sehr positiv. Sowohl die Liefermengen nach Linz als auch nach Donawitz sind stabil auf hohem Niveau. "Nachdem das Thema Kapazität sehr wohl von zentraler Bedeutung ist, haben wir schnell reagiert und einerseits die Produktion in der Aufbereitungsanlage intensiviert und andererseits die Förderkapazität im Tagbau ausgebaut", erklärte Geschäftsführer Josef Pappenreiter. Um die Förderkapazität sicherzustellen, wurden zwei weitere Komatsu-Muldenkipper des Typs HD785-7 angekauft, da nicht nur Erz sondern auch viel Nebengestein transportiert werden muss, um eben wieder die erzführenden Schichten freilegen zu können. Der erste Komatsu HD985 wurde im Jahr 2000 in Betrieb genommen. Dieser mittlerweile "Seniore Herr" hat 36 000 Betriebsstunden am Erzberg zur vollsten Zufriedenheit abgedient "und es war natürlich der Anstoß, dass wir mit der Type Komatsu hier in Folge weiter gearbeitet haben", unterstrich Pappenreiter. In Summe haben sämtliche Komatsu SKW 160000 Betriebsstunden am Erzberg transportiert und dabei beachtliche 50 Millionen Tonnen Gestein gefördert. Mittlerweile wurde sukzessive die jährliche Fördermenge gesteigert und liegt derzeit bei rund sieben Millionen Tonnen Gestein, die direkt von der Etage zu den Brechanlagen und den Sturzräumen gebracht werden müssen. Pappenreiter: "Die Partnerschaft, die sich mit der Firma Kuhn/Komatsu in den letzten Jahren entwickelt hat, hat gezeigt, dass wir die optimalen Produkte für den Einsatz hier am Erzberg finden konnten. Ich glaube auch, dass wir für die Fahrer, die 160 000 Stunden auf diesen SKW verbringen, entsprechende Rahmenbedingungen schaffen müssen. Fahrkomfort bedeutet nicht nur weniger Lärm, sondern bedeutet auch Fahrsicherheit, Federung und ein sicheres Bremssystem. Die Firma Kuhn und auch Komatsu haben immer wieder auch Verbesserungen, die von unseren Mitarbeitern auch ausgegangen sind, implementiert, was einen gemeinsamen Erfolg bestätigt." Auch Stefan Kuhn wies in einer Ansprache auf die wichtigsten Vorteile hin, wobei er den geringen Treibstoffverbrauch und die höhere Nutzlast der Mulde herausstellte. Die beiden HD785-7 sind mit dem SAA 12V140E-3 Motor von Komatsu ausgestattet, der 1195 PS bei 1900 U/min liefert. Dieser leistungsstarke und effiziente Motor sorgt für eine beeidruckende Beschleunigung, niedrigen Kraftstoffverbrauch und eine Spitzengeschwindigkeit  von 65 km/h. Der Fahrer kann zwischen Power- und Economy-Betriebsart wählen. Das VHPC-System stellt automatisch fest, ob die Maschine beladen ist. Dies ermöglicht hervorragende Leistung beim Fahren bergauf und reduziert zusätzlich den Kraftstoffverbrauch des HD785-7. Das verbesserte Getriebe mit sieben Vorwärts- und zwei Rückwärtsgängen ermöglicht eine optimale Übertragung der Motorleistung. Zusätzlich sorgt das moderne Retarder-/Bremssystems des HD785-7 für höhere Fahrsicherheit. Mit 1484 PS auf Gefällestrecken bringt es eine höhere Leistung auf als der Motor, ist das leistungsstärkste in seiner Klasse und sorgt für sicheres Fahren bergab. Der ölgekühlte Lamellenretarder AP-Four verteilt die Retarderleistung auf die vier Räder um ein Blockieren der Räder zu verhindern und ermöglicht so eine sanfte Fahrt bergab. Mittels ARSC (Auto Retard Speed Control) kann der Fahrer die Geschwindigkeit beim Befahren von Gefällestrecken voreinstellen, damit er sich voll und ganz auf die Lenkung konzentrieren kann. "Ich glaube gerade die beiden neuen Produkte sind wieder ein Schritt in eine Richtung, dass die Mitarbeiter Freude an der Arbeit haben, denn die beiden HD785-7 setzen neue Maßstäbe hinsichtlich Leistung und Sicherheit", betonte Pappenreiter.






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