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Baumaschinen Wacker Neuson SE setzt Erfolgskurs fort

Published: Dec 2, 2010 by Baumaschine Filed under: Baumaschinen

Der Wacker Neuson Konzern hat seinen Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesteigert und seinen Gewinn mehr als verdoppelt. Der Aufschwung zeigte sich in allen regionen und Geschäftsbereichen mit kräftigen Umsatzzuwächsen. Der Konzern verbesserte seine gute Finanzlage und ist nahezu schuldenfrei. Aufgrund positiver Marktaussichten hob das Unternehmen seine Prognose für das Geschäftsjahr 2010 ein weiteres Mal an und blickt zuversichtlich auf die kommenden Jahre. Obwohl sich die Erholung der Weltwirtschaft seit Jahresmitte verlangsamte, profitiert der Wacker Neuson Konzern weiterhin von einer hohen Nachfrage nach Baugeräten und kompakten Baumaschinen weltweit. Der Umsatz im dritten Quartal stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 31,5 Prozent auf 196,0 Millionen Euro (2009: 149,0 Millionen Euro). Obwohl er saisonbedingt unter dem Umsatz des Vorquartals (2010: 205,3 millionen Euro) blieb, erwies sich die positive Geschäftsentwicklung als nachhaltig. Dank der früh eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen stärkte das Unternehmen seine Ertragskraft: Allein im dritten Quartal erwirtschaftete der Konzern ein EBITDA-Marge verbesserte sich im dritten Quartal auf 12,7 Prozent 2009: 10,5 Prozent). Der Konzern konnte somit sein Periodenergebnis im dritten Quartal mit 10,1 Mio. Euro (2009: 4,8 Millionen Euro mehr als verdoppeln. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010 erhöhte sich der Umsatz insgesamt um 24,6 Prozent auf 551,7 Millionen Euro (Vorjahr: 442,8 Millionen Euro). Dabei konnte der Konzern seinen Umsatz über alle Regionen und Geschätsbereiche hinweg steigern - zumeist sogar im zweistelligen Prozentbereich. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich in den ersten neun Monaten deutlich von 16,8 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge erhöhte sich auf 10,1 Prozent (Vorjahr: 3,8 Prozent). In die Gewinnzone zurückgekehrt war der Konzern bereits nach den ersten sechs Monaten dieses Jahres. "Wir gewinnen zunehmend Marktanteile durch die Nutzung von Vertriebssynergien unserer Geschäftsbereiche. seit über einem Jahr wächst nun die Nachfrage nach Baugeräten weltweit wieder deutlich, insbesondere in den USA. Erfreulich gut entwickelt sich derzeit auch die Nachfrage nach kompakten Baumaschinen, insbesondere in Südamerika, Kanada, Südafrika und in der Schweiz", erläutert Richard Mayer, Sprecher des Vorstands der Wacker Neuson SE.

Wacker Neusson Grabenwalze

Der Auftragsbestand kompakter Maschinen lag zum 30.September 2010 um rund 380 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresstichtag. Die Lieferschwierigkeiten seitens der Zulieferer, die im ersten Halbjahr zu Verzögerungen bei der Auslieferung von Produkten geführt hatten, verringerten sich wie erwartet im dritten Quartal. Zudem war in der gesamten Branche ein verändertes Bestellverhalten seitens der Kunden zu registrieren, die ihre Bestellungen aufgrund von längeren Lieferzeiten im Vergleich zum Vorjahr frühzeitiger tätigen. Der kumulierte Auftragseingang ist ungebrochen stark. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung erwartet der Wacker Neuson Konzern für 2010 ein Umsatzplus von mindestens 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2009: 597,0 Millionen Euro) und eine Verbesserung der EBITDA-Marge (das heißt Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zu Umsatz) im Konzern auf mindestens zehn Prozent (2009: 4,6 Prozent). "Mit dem bisherigen Geschäftsjahr können wir voll und ganz zufrieden sein. Das Ergebnis je Aktie hat sich im dritten Quartal im Vergleich zum vorjahresquartal bereits auf 0,14 Euro verdoppelt. Für das Geschäftsjahr 2010 kann im nächsten Jahr mit einer Dividendenausschüttung gerechnet werden", erläutert Günther C. binder, Finanzvorstand der Wacker Neuson SE. Auch die Aussichten des Wacker Neuson Konzern für die kommenden Jahre sind positiv. Sich bietende Chancen in seinen Märkten will der Konzern nutzen und sieht gute Voraussetzungen, seine Wettbewerbsposition auszubauen. Mit der Rückkehr zum Umsatzniveau vor der Krise - als fusioniertes Unternehmen erzielte Wacker Neuson 2007 einen Pro-forma-Umsatz von rund 1 Milliarde Euro - rechnet die Geschäftsleitung aus heutiger Sicht bei anhaltend positiver Marktentwicklung in den Jahren 2013/2014. Das Ziel, eine EBITDA-Marge von mindestens zehn Prozent zu erzielen, sollte ebenfalls bis dahin erreicht werden.



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