Mit dabei neben dem kompletten Produktprogramm der leichten Geräte
("Light Equipment") sind unter anderem der Fertiger BF 300, die neue
Tandemwalze BW 174-4, ein Walzenzug BW213 mit Variocontrol sowie Grader
- für große ebene Flächen, gut geeignet für den Unterbau von
Asphaltstraßen. Bereits 2009 sah die NordBau die Weltpremiere des
Mehrzweckverdichters BMP 8500, der inzwischen nicht nur die
Auszeichnung "iF Design award" erhalten hat, sondern auch für den
Bundesdesignpreis nominiert wurde. Neu ist jetzt das auf der bauma
vorgestellte Rückfahrschutzsystem Bomag Operator Security System
(BOSS). Das funkgesteuerte elektronische RFID-System (Radio Frequency
Identification) erkennt die Position des Bedieners und setzt sie in
Relation zu Maschinenposition. Befindet sich der Bediener im
Gefahrenbereich der Maschine, so stoppt die Maschine automatisch.
Unfälle werden so vermieden. "Aufgrund der störungsresistenten
Funkwellentechnologie arbeitet das System sicherer und zuverlässiger
als herkömmliche Infrarotlösungen", unterstreicht der Hersteller. Und
auch das gesamte "Light-Equipment"-Programm, das 2009 in Neumünster
teilweise als Prototypen gezeigt wurde, ist jetzt in Serienreife zu
sehen. Für den Erd und Asphaltbau werden unter anderem ein Walzenzug BW
213 mit Variocontrol sowie ein Grader von HBM präsentiert, die Bomag in
Kooperation vertreibt.

Einer der Stars der Messe: die neue
schemelgelenkte Tandemwalze der 10-t-Klasse, eine BW 174-4. "Große
Aufmerksamkeit wird sicherlich das neue ergonomische Kabinen- und
Bedienkonzept der Maschine erregen", heißt es. "Das neue ,aktive
Armlehnensystem´ in Verbindung mit einem an die Handform angepassten
Fahrhebel setzt Maßstäbe in puncto Bedienung und Ergnomie." Ebenfalls
erstmals in Serienreife auf der NordBau ist der kleine Fertiger BF 300
zu sehen, der in einer Ketten- und drei Radversionen angeboten wird:
ein kostengünstiger 2x6-Hinterradantrieb, eine 4x6-Variante mit
zusätzlichem vorderradantrieb auf einer Achse, deren erhöhte Zugkraft
sich beispielsweise gut für den Einbau auf losem Untergrund eignet,
sowie ein 6x6-Allradantrieb für schwieriges Gelände. "Die vollkommen
neue Kozeption der Basisbohle ist eine absolute Innovation in dieser
Klasse", schreibt der Hersteller aus Boppard. Sie bietet Einbaubreiten
von 1,70 bis 3,40 m und ist zusätzlich durch zwei Seitenteile von 30 cm
auf 4 m erweiterbar. Die Basisbohle ist bis zu 100 Prozent hydraulisch
ausfahrbar, ein Vorteil für den Bedienkomfort und schnelles arbeiten
auf der Baustelle. Zum anderen kann sie aber laut Bomag als einzige
Bohle auf dem Markt selbst mit angebauten Verbreiterungen und
Seitenschildern bei einer Transportbreite von nur 2,50 m leicht von
einer Baustelle auf die andere gebracht werden.
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